Bericht über den Festkommers
Ab den 29.10 ist das Vereinsgelände geschlossen. Herzlichen Dank für Ihren Besuch.

Herrliches Sommerwetter und ein buntes Musikprogramm sorgten für beste Stimmung bei der dreitägigen Jubiläumsfeier der Klosterspatzen. Mitglieder, Freunde und politische Vertreter von Lorsch und Einhausen versammelten sich zum Start zu einem Festakt auf dem Vereinsgelände.

Werner Klippel, Vorsitzender der Klosterspatzen, erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge vor 50 Jahren. Einige Idealisten aus dem Lorscher "Klosterviertel" hatte sich regelmäßig in der Gastschenke "Im Klostergarten" zum Stammtisch getroffen. Hans Volk hatte die Idee zur Gründung eines Vereins gehabt. Hans Volk wurde der erste Vorsitzende. Im Laufe der Jahre folgten Hans Rothenheber, Hans Bassauer, Rudolf Winkler und Werner Klippel im Amt. An viele schöne gemeinsame Jahre erinnerten die Klosterspatzen jetzt bei ihrem Rückblick - und natürlich auch an das Entsetzen, nachdem im vorigen Jahr ein Feuerteufel den überdachten Grillplatz in Brand gesetzt hatte. Die Mitglieder bündelten alle ihre Kräfte - und dank vieler Spender entstand inzwischen ein neuer Grillplatz. Interessierte Vereine können wieder auf dem Vereinsgelände feiern.

 

Diese Uneigennützigkeit der Klosterspatzen hob Bürgermeister Christian Schönung in seiner Ansprache hervor. Die Klosterspatzen seien der einzige ihm bekannte Verein, der in dieser Form dazu beitrage, dass andere Personen Erholung finden können.Das Gelände zwischen Lorsch und Einhausen lobte er als idealen Treffpunkt für Lorscher und Einhäuser. Beliebt sei es zudem als Ort für Feiern bei Schul- und Kindergartenabschlüssen und als Anfahrstation für Radtouristen.

 

 

Zur Unterstützung und Kostendeckung des neuen Grillplatzes übergaben Schönung und die Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul einen Scheck über 1500 Euro.

 

Ludwig-Paul fand, ganz Lorsch habe Grund zur Freude, denn die Klosterspatzen seien nicht einfach nur ein Verein, sondern eine feste Einrichtung zwischen Lorsch und Einhausen. An diesem schönen Miteinander der Bürger beider Orte sollten sich die Politiker ein Beispiel nehmen, dann könnten sie gemeinsam viel auf den Weg bringen. Ludwig-Paul dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, von denen viele ihre Kräfte über mehrere Jahrzehnte dem Verein zur Verfügung gestellt hatten.

Auch der Einhäuser Bürgermeister Philipp Bohrer gratulierte und wies auf den finanziellen Beitrag hin, den seine Gemeinde bereits geleistet hat. Die Klosterspatzen seien immer eine Anlaufstelle, wenn Feiern anstehen. Die Gemeinde Einhausen habe mit ihren Gäste aus Attichy und Shoreview schon auf dem Areal gefeiert, erinnerte er. Gemeindevertretervorsitzender Ingo Bettels verwies auf die Treffen von Kindern aus beiden Orten, von ihrem Beispiel könnten Erwachsene lernen.

 

Alle Redner befassten sich augenzwinkernd mit den Beziehungen zwischen Lorsch und Einhausen und erklärten, dass das Verhältnis beider Kommunen besser sei, als gern gepflegte Vorurteile glauben machten. Bettels sieht die Freizeitanlage der Spatzen als Brückenkopf zwischen Lorsch und Einhausen.

Altbürgermeister Klaus Jäger überbrachte die Glückwünsche und ein finanzielles Geschenk im Namen der 130 Lorscher Vereine. Er lobte die Mitglieder für die Errichtung der Freizeitanlage, die weit über Lorsch hinaus einen guten Ruf habe. Nach den Festreden übernahmen Jean Diehl und die "Pink Panther" das Mikrophon und sorgten mit stimmungs- und schwungvoller Musik für beste Stimmung bis tief in die Nacht hinein. par

 

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 19.08.2013